Perlentauchen

Bild Mogel Verlag

Auf dem Meeresboden kann man so allerhand Schätze finden, sei es in einem Wrack oder halt nur so. Aber der größte Schatz schlummert in den Muscheln, die Perlen.

Diese muss der Spieler suchen, öffnen und natürlich an Land bringen. Nur die See ist halt nicht immer friedlich und da sind auch noch die anderen Spieler, die genauso wie wir Perlen suchen, um sich oder der Geliebten eine Kette anzufertigen.

Natürlich mit Perlen besetzt.

Die Muschelkarten werden mit der verschlossenen Seite nach oben ausgelegt.

So kann aber noch keiner sehen, welche Farbe die Muschel besitzt.

Neben den Muschelkarten findet man hier noch Joker, Stiefel oder auch Aktionskarten.

Die letzteren sind leider halt nicht immer positiv für uns, aber vielleicht trifft es ja auch mal dem Gegenspieler und bringt uns somit wieder in eine bessere Position.

Aber Vorsicht, man hat nicht immer begrenzt viel Zeit im Spiel, denn zehn Runden sind schnell vorbei. Die Aufgabenkarte gibt vor, wie viele und in welcher Farbkombination man die Perlen suchen muss.

Dabei sind nicht alle Aufgaben für alle gleich, nur kann man sehen, an welcher Aufgabe der Mitspieler arbeitet. Nun, wenn eine Aktion gespielt wird, geht es in die Tiefe. Dabei ist das Bergen und Knacken nicht immer als eine Aktion zu sehen. Mal kommt es vor, dass man hierfür zwei Aktionen benötigt, um an die Perle ran zu kommen.

Nun muss man den richtigen Zeitpunkt abwarten, ab wann man eine Muschel knackt, denn sie liegt dann offen, für alle sichtbar, vor uns aus und mit der richtigen Aktionskarte kann jemand die Perle dann wegnehmen und alles war umsonst. Neben dem Klauen gibt es aber auch die Möglichkeit des Tauschens. Also muss man immer abwägen, was man möchte.

Hat man eine negative Aktion bekommen, muss man diese leider sofort ausspielen. Da ist halt nicht die Methode gefragt, was liegen bleibt, erledigt sich von alleine, nein, hier kann es einen schon hart erwischen. Und so kann sogar eine Perle von einer Welle weggespült werden.

Bild Mogel Verlag
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Wenn die Aufgabe erledigt wurde, hat man schon den ersten Schritt erreicht. Wer dann zehn Runden es immer geschafft hat, gewinnt die Partie. Nun stellt sich die Frage, wo kann ich Kartenperlen gegen echte eintauschen?

Fazit

Perlentauchen kann man zwar zu zweit spielen, lohnt sich aber nicht, denn erst ab drei Spielern wird es interessant. Es ist zwar glücksabhängig, aber dadurch leicht verständlich geschrieben und die Karten wurden richtig gut gestaltet. Zielgruppe ist hierbei die Familie, denn erfahrene Spieler werden hier die Herausforderungen suchen.

Perlentauchen ist nett gemacht, besitzt aber kein Element, das einem sagt, genau das Spiel ist es. Also wird es sich nie groß aus der Mitte herausstellen. Wichtig aber ist, es macht Spaß und wer solche einfachen Spiele mag, wird hier richtig gut bedient und vor allem begreifen Kinder schnell die Regeln des Spiels.

  • Verlag: Mogel
  • Anzahl Spieler: 2-4
  • Altersgruppe: ab 6 Jahre
  • Spieldauer: 10 Minuten bis 1 Stunde
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.