Klein und gemein: „Mistkäfer!“

Bild Schmidtspiele

Bei dem neuen Zockerspaß „Mistkäfer“, den Erfolgsautor Klaus-Jürgen Wrede („Carcassonne“) jetzt auf den Tisch legt, sind die possierlichen Tierchen nicht Teil des Spiels, sondern sie sitzen um es herum.

Denn nahezu bei jeder Runde stöhnt einer der Mitspieler verzweifelt: „So ein Mist!“ weil er sich schon wieder damit abfinden muss, dass es erneut nichts wird mit einer vernünftigen Ablage seiner Würfelreihe auf dem Wer-tungstableau.

Aber genau darum geht es bei diesem vergnüglichen Familienspiel, bei dem jeder der bis zu vier „Mistkäfer“ – äh, Mitspieler – mit Geschick und Würfelglück versucht, seinen Vorrat mit Sieg bringenden Kleeblätter- und Mistkugel-Chips zu vergrößern.

Dazu aber müssen erst einmal die grünen, blauen und gelben Würfel – 27 sind im Spiel – richtig fallen. Dabei geht’s um die richtigen Augenwerte, mit denen man auf dem Tableau gleichfarbige Reihen ablegen muss und sich dafür mit den begehrten Wertungschips oder unterschiedlichen Bonusaktionen belohnen darf. Klingt einfach und das ist es auch, gäbe es da nicht die gemeine „Klau-Regel“:

Denn immer wenn ein Spieler Würfel ablegt, darf dieser von einem ande-ren Spieler einen Würfel gleicher Farbe und gleicher Zahl stibitzen und damit seine eigene Würfelreihe stärken. Bleibt nur zu hoffen, dass diese bis zur nächsten Wertungsrunde bestehen bleibt, man so alle Würfel rechtzeitig gegen Kleeblätter und Mistkugeln eintauschen kann und einem keiner der Mistkäfer um den Spieletisch einen Strich durch die Rechnung macht. Das wäre dann wirklich Mist!

„Mistkäfer“ ist ein vergnüglich spannendes Würfelspiel, dessen Ärgerfaktor ein wenig an die ‚Mutter aller Spiele‘ – „Mensch ärgere Dich nicht!“ – erinnert: Denn immer dann, wenn einer meint, er hätte jetzt das Ziel erreicht, kann ihm ein Mistkäfer einen Strich durch die Rechnung machen.

Das ist zwar gemein, erhöht aber auch den (Wiederspiel-)Reiz an diesem neuen Spaß von Schmidt Spiele. Er kostet ca. 11 Euro.

Übrigens: Schmidt hat für „Mistkäfer“ eine eigene Reihe neuer Spiele aufgelegt, die „klein & gemein“ alle ein hohes Spaß- und Ärgerpo-tenzial haben. Nachzuspielen auch beim neuen „Raffzahn“, über den sich nicht nur Zahnärzte freuen werden…

Weitere Informationen: www.schmidtspiele.de

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.