Sabrina Stachelschwein

Bild Pegasus

Knall! … Peng! Keine Angst, Reiner Knizia hat nicht das Genre gewechselt und ist zur Chemie gewechselt, nein er lässt hier Luftballons zerplatzen.

Reiner Knizia ist einer derjenigen, der es geschafft hat, den Preis Spiel des Jahres in beiden Bereichen zu gewinnen, für das Spiel und für das Kinderspiel des Jahres.

Der studierte und promovierte Mathematiker schafft es immer wieder, dass Spielen einfach nur Spaß macht und sich so an eine breite Masse richtet.

Als Stachelschwein hat man es nicht leicht im Leben und da kann so manche Party zum Problem werden, vor allem dann, wenn es eine Luftballonparty ist. In Sabrina Stachelschwein besitzt jeder Spieler einige Luftballon-Karten mit unterschiedlichen Werten, die als Kreis in der Tischmitte ausgelegt werden.

Die unbekümmerte Sabrina will ihren Freunden „hallo“ sagen und so wird jede Runde durch einen Würfel bestimmt, wie weit sie läuft.

Aber bevor das Spiel beginnt, werden die Spielkarten gemischt und entsprechend der Spielanleitung verteilt. Die Karten werden dann offen ausgelegt und sie bilden mit den anderen Karten der Mitspieler einen Kreis. Wobei dort, wo die eigenen Karten enden, ein kleiner Abstand gelassen wird, so dass die Grenzen erkennbar sind.

In die Lücken wird der Partygast abgestellt. So können die Spieler leichter sehen, wo die Karten stecken und die der Mitspieler beginnen.

Die übrigen Karten werden verdeckt in die Kreismitte gelegt. Der Startspieler beginnt zu würfeln.

Es gibt dabei unterschiedliche Zugvorgaben, die von den typischen Ziffern 2, 3, 5 gehen. Natürlich gibt es auch Sonderzeichen, indem man beliebig weit gehen kann oder man verdeckt eine Karte wählen kann, die in der Mitte des Kreises liegt.

Auf der Karte, auf der Sabrina stehen bleibt, sind natürlich die Luftballons hin, mit den Stacheln halten diese nicht ewig und platzen.

Diese Karte wird verdeckt in die Mitte des Tisches gelegt. Sabrina wird auf eine freie Stelle platziert.

Bild Pegasus

Das Spiel endet, sobald ein Spieler seine letzte Luftballonkarte in die Mitte legen muss. Alle anderen zählen die verbliebenen Luftballons auf ihren Karten. Der Spieler mit der höchsten Summe gewinnt.

Fazit

Herr Knizia zeigt wieder, dass gute Kinderspiele nicht kompliziert sein müssen und trotzdem die Kinder in diesem Alter fordern. Dies hat der Autor geschafft.

Ergänzt wird dies noch durch eine witzige und kindgerechte Illustration. Insgesamt macht es einfach nur Spaß und das ist bekanntlich das Wichtigste.

  • Autor: Reiner Knizia
  • Verlag: Pegasus Spiele
  • Spieler: 2 – 5
  • Dauer: 10 – 15 Minuten
  • Alter: ab 6 Jahren
  • Jahr: 2017
Über Die Redaktion 14882 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.