Shop Hop

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Einen gemütlichen Einkaufsbummel sucht man bei „Shop Hop“ vergeblich…

Dafür erleben die kleinen Spieler einen Riesenspaß beim turbulenten Shoppen im Einkaufszentrum, wo mancher enttäuscht vor verschlossenen Türen steht oder ihm das nötige Kleingeld für die gewünschten Waren fehlt.

Ausgedacht hat sich das amüsante Spiel für zwei bis vier Kinder der niederländische Spieleerfinder Daan Kreek.

So entsteht aus dem Spielkarton ein Einkaufzentrum. Das Spielfeld wird eingesetzt. Die beiden Kartondeckel werden ineinander gesteckt und dazwischen werden die Karten gesteckt, die die Geschäfte symbolisieren.

Auf der einen Seite ist das Geschäft geöffnet und auf der anderen geschlossen. So findet man im Einkaufzentrum einen Bäcker, einen Blumenhandel oder einen Buchladen.

Ein Drehpfeil, der auf eine von sechs Farben zeigt, bestimmt den jeweiligen Weg durch das Shopping-Paradies. Man muss dabei in jedem Geschäft etwas kaufen. Die Zahlenwerte geben an, wie viel Geld man benötigt, um das Buch oder Brot zu kaufen.

Das Problem, man hat nur ein begrenztes Vermögen. Das Ziel des Spiels ist es, dass man bei jedem Geschäft etwas kauft. So muss man versuchen, auf niedrige Werte zu kommen.

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Kommt man dabei auf ein Schlüsselsymbol, wird der Laden geschlossen oder geöffnet.

Dabei braucht man nur ein Produkt pro Geschäft kaufen. Man kann dabei seine Figur vor- oder rückwärts setzen.

Fazit

Shop Hop ist nicht nur ein witziges und unterhaltsames Spiel, nein, Kinder lernen hier auch spielerisch den Umgang mit Geld. So lernen die Kinder auch die Abläufe im Einkaufsmarkt kennen. Dass Geschäfte geöffnet und geschlossen sind.

Aber viel wichtiger, dass man mit Geld umgehen muss und man nur begrenzt Geld besitzt und man sich dieses einteilen muss. In der Hinsicht ist dies ein interessantes und abwechslungsreiches Spiel.

Der Autor
Daan Kreek (Jahrgang 1972) wechselte nach seinem Psychologiestudium ins kreative Fach und arbeitete zunächst als Konzeptentwickler bei zwei bekannten Spiele- und Puzzle-Herstellern. Danach machte er sich selbstständig.

Sein erstes Spiel „Hyves Ranking Game“ wurde zum „Toy of the Year 2010″ nominiert, das erste in Deutschland veröffentlichte Spiel war „Schatzinsel Ahoi“. „Meine Spiele sind einfach zu verstehen, haben einen hohen Wiederspielreiz und fördern die kognitiven Fähigkeiten von Kindern.“

Verlag Piatnik

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.