
Hier geht es nicht wieder um den Aufbau der wohl bekanntesten Mauer in Berlin, nein in diesem Spiel geht es zurück in die Zeit des Mittelalters, wo eine Stadtmauer gebaut werden musste.
Durch das Legen der Mauerteile auf den entsprechenden Dreiecksfeldern des Spielfeldes entsteht so nach und nach eine Stadt. Dabei entscheiden drei Würfel über das Glück des Spielers.
Ein Würfel entscheidet über die Farbe der beiden Türme und die beiden anderen über die Wahl der Farbe der Häuser, die an den Enden des platzierten Mauerteils gesetzt werden dürfen.
Ist eine Stadt entstanden, können sich aus den angrenzenden Häusern Paläste entwickeln. Die angrenzende Städte können durch das Entfernen von Stadtmauern miteinander verschmelzen.
Nach dem Bau einer Stadt werden entsprechende Punkte vergeben. In dieser Phase kann der Spieler auch ein bis zwei seiner Handkarten in Punkte verwandeln. Dabei gibt es zwei Arten von Karten, die einen beziehen sich auf die gegründete Stadt, die anderen auf das Umland.
Ist die Wertungsphase abgeschlossen und die Handkarten wurden ausgespielt, darf jeweils nur eine neue Karte gezogen werden. Somit muss man schon abwägen, wann man entsprechende Handkarten ausspielt. Bis zum Ende des Spiels bleibt alles spannend. Gerade fleißige Fusionierer können zum Ende noch punkten.
Sind alle Spielsteine komplett ausgespielt, ist das Spiel auch beendet.
Fazit
Gerade taktisch veranlagte Spieler finden hier eine Herausforderung. Die Anleitung ist einfach und gut. Nach nicht einmal zwei Probespielen hat man das Spielprinzip schnell verstanden.
Die Spielfiguren sind alle aus Holz. Auch ist das Spielfeld sehr schön gestaltet. Außer, dass der Titel etwas verwirrend ist, ist dies ein schönes Spiel.
- Verlag: Hans im Glück
- Alter: ab 10 Jahre
- Spieleranzahl: 2 bis 4
- Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)
- Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler