
Dieses Schild steht immer vor den Häuser, die findige Makler schnell an den Mann oder Frau bringen wollen.
Oder eben die lästigen Zwangsverkäufe. For Sale ist nun kein neuer Titel, nein, schon seit 1997 wurde das Spiel schon einmal veröffentlicht.
Das jetzige Spiel wurde von der Grafik sehr aufwendig aufgehübscht, wie man es wohl umgangssprachlich sagt. Die preisgünstigen Häuser, von den Bewertung her, sind der Kanal oder der Schuhkarton.
Und wenn man so richtig was haben will, was sich eventuell lohnt, wieder zu verkaufen, muss man auch bei der Versteigerung tief in die Tasche greifen. Geboten wird mit Goldmünzen, dabei liegen so viele Immobilienkarten aus, wie es Spieler gibt.
So wird geboten oder man versucht sich dabei zurückzuhalten, denn sonst ist man seine Münzen schneller los, als man denkt. Schließlich bekommt jeder ein Gebäude.
Wer am meisten geboten hat, natürlich das teuerste und dann so weiter. Also kann man mit wenig Einsatz auch was abbekommen. Sind alle Häuser verteilt, beginnt die zweite Phase, da wo man richtig Geld macht. Schließlich will man die Häuser gewinnbringend verkaufen.

Dazu werden die Schecks gemischt und so viele Schecks ausgelegt, wie es Spieler gibt. Die Scheckwerte reichen von Null bis 15.000.
Nun sucht sich jeder Spieler eine Immobilienkarte, die er auf der Hand hält, aus und legt diese verdeckt vor sich ab. Dann werden diese aufgedeckt. Die Karte mit dem höchsten Immobilienwert nimmt sich den höchsten Scheck und dann folgen die anderen.
Hier muss man doch ab und zu pokern, um nicht seine besten Gebäude am Anfang los zu werden.
Wer dann zum Schluss das meiste Geld besitzt, ist der Gewinner auf dem Immobilienmarkt.

Fazit
For Sale ist ein wunderbar gestaltetes Kartenspiel, was viel Wert auf Details legt. Spielerisch ist es ein Zockerspiel, was ein wenig an 6 nimmt erinnert.
Es spielt sich dabei sehr flott. Am besten ist es aber zu viert, denn da geht das Rumzocken so richtig los.
Ein klasse Spiel.
- Spieler: 3 – 6 Personen
- Alter: ab 8 Jahren
- Dauer: 30 – 45 Minuten
- Verlage: Huch, Iello
- Autor: Stefan Dorra