
Der Mogel Verlag ist durch seine Kartenspiele bekannt geworden. Der Autor ist in dem Fall auch gleich der Eigentümer des Verlages und er hat sich mit seinem kleinen aber feinen Verlag einen Traum erfüllt.
Vor allem der Vorteil eines kleinen Verlages ist, dass er nicht auf Massenproduktion aus ist, sondern individuelle und einzigartige Spiele entwickeln kann. Belratti fällt durch seine detailverliebte Grafik auf.
Und dann ist da noch die Spielanleitung, die sehr verständlich und entsprechend kurzgehalten wurde, ohne dass man ein Studium benötigt, um diese auch zu verstehen. Hervorragende Voraussetzungen für gutes Spiel.
Belratti ist ein grandioser Kunstfälscher, der andere von Bild und Stil täuschend echt nachahmen kann.
Und wieder sieht Belratti die Möglichkeit, seine Fälschungen in ein Museum einzuschleusen. Denn der Museumsleiter Katz möchte sein Museum um zwei Räume erweitern.
Dazu beauftragt er den Maler Eule, passende Bilder abzuliefern. Aber aufgepasst! Belratti wird versuchen, seine meisterlichen Fälschungen auch diesmal unterzujubeln.
Das Spiel wird entsprechend der Spielanleitung vorbereitet. Dabei ist die Anzahl der Karten abhängig von der Spieleranzahl.
Die Ratte ist clever und versucht bei jeder Museumsausschreibung vier seiner Bilder unterzujubeln. Wichtig ist, dass man die thematischen Vorgaben berücksichtigt.
Die muss man dann auch entsprechend auswählen. Hier können die Museumsdirektoren sich auch entsprechend abstimmen, was sie vor allem in den jeweiligen Bildern sehen.
Eine Runde teilt sich dabei in vier Phasen.
- Museumsleiter fordern
- Maler wählen Bilder aus
- Museumleiter bestücken das Museum
- Maler werten Bilder aus
Das Ziel des Spiels besteht darin, den anderen sechs Fälschungen anzudrehen. Sobald dies geschehen ist, endet das Spiel. Hat man 15 Punkte und mehr erreicht, haben wir gewonnen.

Die dritte Phase, das Museum bestücken, ist dabei die Phase, wo die Spieler miteinander agieren müssen. Hier ist auch die Phase, wo man die vier Hilfskarten mit nutzen kann. Hier wird auch festgestellt, ob die Bilder echt sind.
Fazit
Der Zufallsfaktor spielt hierbei eine große Rolle, denn man muss erraten, welche Karten von den Spielern stammen und welche wurden durch die Ratte untergejubelt.
Bei den Vorgaben kann man eventuell schließen, welche Karten von den Mitspielern stammen.
Belratti ist ein Spiel für zwischendurch oder zum Aufwärmen für einen Spieleabend gut geeignet. Vor allem Gelegenheitsspieler sind hier gut aufgehoben.
- Verlag: Mogel
- Autor: Michael Loth
- Anzahl Spieler: 3-7
- Altersgruppe: ab 9 Jahre
- Spieldauer: 20 Minuten bis ¾ Stunde