
„Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef.
Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen, und als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker“ (Audiobuch).
Die Romanheldin ist eine emanzipierte Frau und sie versucht mit der Fotografie ihren Lebensunterhalt selber zu verdienen und das in einer Zeit, wo man glaubte, dass Frauen nur zu Hause sein müssen.
Nein, Mimi ist in der Hinsicht ganz anders. Mit ihrem kleinen Einkommen versucht sie auch ihren kranken Onkel mit zu ernähren, was nicht immer leicht ist.
Aber da sie nun nicht mehr von Ort zu Ort ziehen muss, kann sie das Atelier ihres Onkels nutzen, indem Menschen ihre Erinnerungen schenken, die sie auf Bildern festhält.
Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Verrat gehört dazu auch und zwar von einem Menschen, der ihr sehr nahe steht. Aber auch Abschied muss sie nehmen.
Durst Benning hat ein Epos geschaffen, dass den Hörer in eine Zeit versetzt, als Frauen für ihre Rechte kämpfen mussten und was heutzutage selbstverständlich ist.

Es ist auch eine Zeit, wo Arbeiter auch für ihre Rechte kämpfen mussten, eben eine Zeit des Umdenkens und des Umbruchs.
Fazit
Eine sehr einfühlsame Geschichte um Liebe und Gerechtigkeit, von Schmerz und Trauer. Mit einem offenen Ende, denn das Werk von Petra Durst Benning wird fortgesetzt.
Diese Geschichte richtet sich in aller erster Linie an Frauen.
- Autor: Petra Durst-Benning
- Sprecher: Svenja Pages
- Produktionsart: Ungekürzte Lesung
- Produzent: Audiobuch