
Arrogante Halbgötter, glupschäugige Dämonen und ein Todesgott im Designer-Anzug: Zane hätte niemals gedacht, dass es die Sagenwesen der Maya wirklich gibt – und erst recht nicht, dass er sich mit ihnen anlegen muss.
„Zane gegen die Götter“ von J.C. Cervantes entführt die Leser in eine abenteuerliche, düstere und manchmal komische Sagenwelt. Mit „Sturmläufer“ erscheint der erste von zwei Bänden aktuell bei Ravensburger.
Zane hat sich daran gewöhnt, wegen seines zu kurzen Beins gehänselt zu werden. Der 13-jährige ist sowieso am liebsten für sich. Er streift mit seiner Hündin Rosie durch die Wüste New Mexicos oder klettert auf den Vulkan gleich hinterm Haus.
Als er dort spätabends eine Flugzeuglandung beobachtet, glaubt Zane erst, sich zu täuschen: Der Pilot sieht furchterregend aus, wie einer der Dämonen aus seinem Maya-Buch. Und schneller als Zane „Götter der Maya“ sagen kann, steckt er mitten in einem verrückten Abenteuer.
Einer alten Prophezeiung zufolge soll er nämlich den Todesgott befreien. Zu blöd nur, dass Zane damit den Zorn aller anderen Götter auf sich zieht. Die sind nicht gerade scharf darauf, dass ihr Erzfeind wieder frei herumläuft und ihnen ins Handwerk pfuscht.
Spannend und mit viel Witz verbindet J.C. Cervantes die Sagenwelt der Maya mit unserer Gegenwart. Rick Riordan, Autor des Weltbestsellers „Percy Jackson“ empfiehlt dieses fantastische Abenteuer in seinem Vorwort zum Buch. „Die Welt der Mayas mit ihrer Magie und ihren Mythen ist nicht so weit weg, wie du vielleicht glaubst. Genau genommen beginnt sie gleich hinterm Haus“, schreibt er.

J. C. Cervantes ist im kalifornischen San Diego aufgewachsen, nahe der Grenze zu Mexiko. Dort fiel ihre Wissbegierde über die Mythen und Legenden der Mayas und Azteken auf fruchtbaren Boden.
Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie heute in New Mexico und hat drei Töchter. Mit ihrem Roman „Sturmläufer“ sowie dessen Fortsetzung landete sie auf der New York Times-Bestsellerliste.