PGA Tour 2K21

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Golf ist nicht nur eine Sportart der Reichen und Schönen, sondern steht relativ oben in der Popularität. Und damit ist nicht nur Minigolf gemeint. In den letzten Jahren hatte ein anderer Entwickler regelmäßig Golfspiele für den Heim PC sowie die Konsole herausgebracht.

Aber irgendwann erschien kein weiterer Titel, so dass es keine Spiele für die Fans gab. Somit konnte man das HB Studio, das bereits an den Vorgängern mitgearbeitet haben, für die Entwicklung eines neuen Spiels beauftragen. Schließlich lag hier ein Erfahrungsschatz vor.

Wer das erste Mal das Spiel startet, wird hierbei vieles wiedererkennen, warum auch nicht, denn was sich bewährt, kann man ja beibehalten. Die Macher legten dabei vor allem viel Wert an der realitätsnahen Darstellung des Sports sowie der Internetverbindung für das Online-Spiel. Und Herzstück ist der Editor.

Bevor aber das Spiel so richtig losgeht, steht das Üben im Vordergrund, um den Umgang mit dem Ball zu erlernen. Die Übung geht auch erst weiter, wenn man die Aufgabe entsprechend der Vorgaben gemeistert hat.

Damit bekommen vor allem die Neueinsteiger ein richtiges Ballgefühl, um nicht im Spiel unterzugehen. Und Frust ist natürlich kein guter Begleiter im Spiel. Schließlich benötigt man eine ruhige Hand. Darüber hinaus beeinflussen das Wetter sowie das Gelände das Spiel mit dem kleinen Ball. Erst dann kommt die Technik und hier können sich spielerfahrene Golfer austoben und bestimmte Schlagtechniken anwenden.

Kurios ist, dass der Ball wirklich auf all dies reagiert. Im Spiel auf dem grünen Platz tauchen dann auch altbekannte Größen des Golfsports auf, aber leider nur die männlichen Spieler, denn die Macher haben nicht die Lizenz der weiblichen Golfliga erstanden.

Im Editor kann man sich aber eine Golfspielerin basteln. Aber in der Karriere tauchen aus den oben genannten Gründen keine Frauen auf. Der Rest der Gegner im Spiel wird mittels Zufallsprinzip ermittelt.

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Leider ist die optische Präsentation des Spiels nicht so gelungen und eine Switch kann hierbei nicht der Grund sein, denn die Grafik ist sehr detailarm. Man hat hier leider nur Wert auf das Spiel mit dem Ball gelegt, aber bekanntlich spielt das Auge ja auch mit.

Das Publikum sieht aus, als ob man Puppen hingestellt hat und ab und zu fliegt auch ein Ball durch einen Zuschauer hindurch. Und die Zuschauer sind auch Regen gewohnt, denn keiner hat einen Schirm dabei. Sowas darf bei einem renommierten Studio nicht passieren. Hier muss man beim nächsten Mal mehr tun. Auch die Kommentatoren könnten besser sein, immer wieder die gleichen Sprüche.

Der allgemeine Sound des Spiels hingegen, der das Spiel untermalt, ist gelungen.

Fazit

Das Spiel liegt im Umgang mit dem kleinen Ball und vernachlässigt viele kleine Sachen, wie unter anderem die allgemeine Grafik.

Die Spieler, die Wert auf den Umgang mit dem Ball legen, sind hier richtig gut aufgehoben. Spieler, die die Optik im Vordergrund stellen, sollten lieber noch warten, denn die Macher werden hier bestimmt einiges im nächsten Jahr verbessern.

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.