
Das Investment-Programm „Next Ventures“ von Ravensburger schreitet voran: Der global operierende Spielwarenhersteller unterstützt die Online-Plattform „Tribu Box“ und gibt damit die zweite Beteiligung in diesem Jahr bekannt. Das Berliner Start-up-Unternehmen bietet Eltern von Kleinkindern pädagogisch wertvolle, qualitative Spielzeugboxen im Abo-Modell zum Mieten an.
Tribu Box will Spielen zum Erlebnis machen – für Eltern und Kinder. Hierfür bietet das junge Unternehmen für Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis 36 Monaten zwölf entwicklungsfördernde Spielzeugboxen, die Eltern im Rahmen eines Abo-Modells über die Website www.tribu-box.com mieten können.
Der Inhalt wird aus dem Sortiment renommierter Spielzeugmarken unter pädagogischen und nachhaltigen Gesichtspunkten ausgewählt und ist im Dreimonatsrhythmus auf die anstehenden Entwicklungsschritte der Kleinsten abgestimmt. Nach einer erfolgreichen Testphase wird das Online-Angebot nun auch offiziell gelauncht. Tribu Box ist das zweite Investment im Rahmen des 2022 aufgelegten Beteiligungsprogramms „Next Ventures“. Ravensburger unterstützt das Gründerteam rund um die Unternehmerinnen Cilia Laug und Daniela Illanes mit einem sechsstelligen Seed-Investment und steht dem Unternehmen als erfahrener Branchenplayer beim Auf- und Ausbau der Unternehmensorganisation und mit Markteinblicken beratend zur Seite.
„Wir freuen uns, Tribu Box schon in der Phase kurz nach der Unternehmensgründung zu begleiten und sind überzeugt, dass die Spielzeugboxen eine relevante und wachsende Nachfrage im Markt bedienen. In den USA sind ähnliche Geschäftsmodelle bereits sehr erfolgreich. Im deutschen und europäischen Raum differenziert sich Tribu Box zudem von Mitbewerbern durch ein dezidiert auf die frühkindliche Entwicklung ausgerichtetes Angebot und einen expliziten Fokus auf Nachhaltigkeit. Beides passt sehr gut zur Strategie unserer Unternehmensgruppe“, sagt Thomas Bleyer, Group Director Corporate Development & New Business bei Ravensburger.
„Ravensburger ermöglicht uns einmalige Einblicke in die Zielgruppe und steht uns in unternehmerischen Fragen als erfahrener und kompetenter Partner zur Seite. Wir sind von der hervorragenden Zusammenarbeit und dem wertvollen Austausch rundum überzeugt“, sagt Cilia Laug.
Vielversprechender Circular-Economy-Ansatz
Die Spielzeugboxen von Tribu Box treffen den Nerv einer verantwortungsvollen und umweltbewussten Elterngeneration. Rund 90 Prozent der Spielzeuge sind aus FSC-zertifiziertem oder recyceltem Holz, einige wenige aus hochwertigem Kunststoff gefertigt. Der Versand erfolgt in kompostierbaren Verpackungen aus recyceltem Karton. Wenn ein Spielzeug nicht mehr leihtauglich ist, wird es über das Recyclingsystem dem Wertstoffkreislauf zugeführt. Für jedes Abonnement spendet das Unternehmen zudem per App zehn Mahlzeiten für Kinder in Not an ShareTheMeal – einer Initiative des World Food Programms (WFP) der Vereinten Nationen (www.sharethemeal.org).
Spielzeug: schön, nachhaltig, lehrreich.
Die Boxen bieten Kindern im Schnitt drei Monate eine sinnvolle und entwicklungsfördernde Beschäftigung. Jede umfasst auch ein Begleitheft. Der Aktivitätsleitfaden informiert die Eltern über den Förderfokus und liefert Tipps, wie sie die Spielzeuge abwechslungsreich einsetzen können, um die Entwicklung der sozialen, sprachlichen, musischen und motorischen Fähigkeiten ihres Kindes zu unterstützen.
Bei der Zusammenstellung arbeitet Tribu Box mit einem unabhängigen, interdisziplinären Team zusammen, mit Expertinnen aus den Bereichen Neurowissenschaften, frühkindliche Pädagogik und Kindermedizin. Die Verleihtauglichkeit testen die beiden Gründerinnen mit ihrer Erfahrung als Mütter auch selbst. Vor jedem Versand prüft Tribu Box den bespielten Inhalt auf Sicherheit, Abnutzungsgrad, Beschädigungen oder fehlende Teile. Anschließend werden die Spielzeuge in einem mehrstufigen Verfahren gereinigt und sterilisiert.
In den nächsten Monaten will Tribu Box die Bekanntheit und Abozahlen zügig ausbauen. Zudem planen die Gründerinnen das Sortiment schrittweise auf Kinder bis zum Vorschulalter auszudehnen. Auch soll das Leih-Modell bald in weiteren Ländern verfügbar sein. „Wir wachsen mit unseren Erfahrungen – als Mütter und Unternehmerinnen“, so Cilia Laug.
Über Ravensburger „Next Ventures“
„Next Ventures“ ist das Ravensburger Programm für Innovationsprojekte und Start-up-Investments. Dazu stellt die Unternehmensgruppe einen zweistelligen Millionenbetrag bereit und investiert in bis zu vier Projekte jährlich. Im Fokus stehen Geschäftsfelder, die thematisch zu Ravensburger passen. Interessierte Start-ups und Gründerteams können über nextventures@ravensburger.com Kontakt mit dem Investment-Team aufnehmen. „Next Ventures“ ist Teil der Unternehmensstrategie durch Innovation, Investments und internationale Ausrichtung zu wachsen.
Mehr Informationen unter www.ravensburger-group.com/nextventures.