
Am 14. April 2023 erscheint bei Oetinger ein neues Buch über Astrid Lindgren, geschrieben von der ZEIT-Journalistin Katrin Hörnlein: „Eine wie sie fehlt in dieser Zeit. Erinnerungen an Astrid Lindgren“.
Humorvolle Anekdoten, bewegende Erinnerungen und letzte Geheimnisse: Katrin Hörnlein entwirft ein multiperspektivisches und persönlich geprägtes Bild Lindgrens. Ein Buch für alle Erwachsenen, die Astrid Lindgren lieben und in ihre Welt eintauchen möchten.
Auch 20 Jahre nach ihrem Tod lebt Astrid Lindgren weiter. In ihren Geschichten, aber auch in den Erinnerungen ihrer Familie, ihrer Freund*innen und vieler Wegbegleiter*innen. Katrin Hörnlein hat sich mit vielen von ihnen unterhalten, mit Tochter Karin und Urenkel Johan, aber auch mit der Pippi-Langstrumpf-Darstellerin Inger Nilsson. So zeichnet sie das Bild einer facettenreichen und einzigartigen Frau.
Dieses Buch ist keine weitere klassische Biografie, sondern eine Spurensuche – schwelgerisch, persönlich und überraschend. Die Leser*innen werden mitgenommen auf eine Reise von Stockholm über Småland bis zu einer früheren Apfelscheune am Rande Hamburgs.

Sie können sich von Lindgrens Urenkel durch ihre Stockholmer Wohnung führen lassen und staunen, welche kleinen Geheimnisse selbst ihre Nachkommen bisher nicht aufdecken konnten.
Sie werden durch die Kleinstadt Vimmerby schlendern, Lindgrens Geburtshaus besuchen und Dinge über die „Astrid Lindgren Welt“ erfahren, auf die kein Schild die Park-Besucher hinweist. Lindgrens Enkel*innen empfangen sie in der „Astrid Lindgren Company“ und berichten davon, wie sie versuchen, das Erbe ihrer Großmutter zu schützen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass ihre Geschichten auch noch von den kommenden Generationen gelesen werden.
Und in ihrem deutschen Zuhause, dem Oetinger Verlag, führen die Verlegerinnen Silke Weitendorf und Julia Bielenberg nicht nur in das „Astrid-Zimmer“, in dem diese bei Besuchen übernachtete. Sie erzählen auch eine Geschichte von Lindgrens Tod, nach der man gewillt ist, an Übersinnliches zu glauben.
„Die für mich größte Erkenntnis, als ich die vielen Erinnerungen zusammengetragen und mit Lindgrens eigenen Aussagen zusammengeführt habe, war, was für eine vielschichtige Person sie war und welche Ambivalenzen sie in sich vereinte: Sie stieß öffentlich Kontroversen an, war aber zugleich konfliktscheu.
Sie war stark und selbstbewusst, zweifelte aber auch. Sie konnte eine Runde aufheitern und unterhalten, gab von sich aber selten etwas preis.“
„Eine Frau, die sich nach der Kindheit im Vergangenen sehnte und zugleich ihrer Zeit voraus war, die schon vor Jahrzehnten die Dringlichkeit von Themen erkannte, die heute drängender denn je sind – der Umwelt- und Tierschutz, die Lebensbedingungen von Kindern in der Welt –, diese Gegensätze vereinte Lindgren in sich.
Und sie beließ es nicht beim Reden über Probleme, sie tat viele kleine Dinge, um etwas zu verändern.“
Aus: „Eine wie sie fehlt in dieser Zeit. Erinnerungen an Astrid Lindgren“