
Der Weltraum, unendliche Weiten…
So begann eine der erfolgreichsten Science-Fiction-Fernsehserien. Gene Roddenberry ist der sprichwörtliche Macher dieses imposanten Werkes von sechs Fernsehserien mit fast 800 Episoden, elf Kinofilmen, unzähligen Büchern und Comics und natürlich Computerspielen.
Dabei hat das Phänomen Star Trek mehrere Generationen infiziert. Ursprünglich sollte der erste Pilotfilm 1964 gezeigt werden, aber dem damaligen Studio war das Projekt zu gewagt. Erst nach einigen Änderungen wurde das Projekt noch einmal in Angriff genommen.
Die Serie Raumschiff Enterprise wurde im Zeitraum von 1966 bis 1969 ausgestrahlt. Erst 1979 wurden mit den gleichen Schauspielern die Kinofilme gedreht.
Und für Trekkies, wie man liebevoll die Fans bezeichnet, geht mit dem Flugmodell der Enterprise ein Traum in Erfüllung, zwar in Form einer Drohne, aber es fliegt und das ist das Wichtigste. Der Großteil des Raumschiffes besteht aus Schaumstoff, hier und da wurde auch Plastik verwendet und so macht das Ganze den Eindruck, dass es hält.
Einem leichten Absturz hält das Ganze auch schon einmal stand. Auf Grund der Leichtbauweise ist das Modell nur für den Innenbereich geeignet. Die Steuerung funktioniert gut, wobei man für den Preis von ca. 100 Euro keine Luxusdrohne erwarten darf, denn allein Steuergeräte für Flugmodelle sind hierbei schon viel teurer, als dieses Modell bietet.

Insgesamt bietet das Modell eine Flugzeit von ca. 10 Minuten und muss dann wieder geladen werden. Das Aufladen dauert im Schnitt eine Stunde. Gestartet, muss nicht, wird vom Ständer des Modells. Auf diesem Ständer kann das Modell auch im Schrank seinen Platz finden.
Aber noch cooler sind die Geräusche, die man über den Controller zuschalten kann und dann darf man sich nicht wundern, wenn der Rote Alarm ertönt.
Fazit
Die Enterprise ist vom Verhältnis Preis – Leistung ausgewogen, auch wenn es billigere Drohnen gibt. Denn hier muss man auch auf die Zielgruppe achten, denn das sind Star Trekk Fans, bei denen das Herz beim Anblick einer fliegenden Enterprise höher schlägt.
Das Flugverhalten ist gut und funktioniert.
Auf Grund der Bauweise ist das Modell unserer Ansicht nur für den Innenbereich zu verwenden. Wobei man bei Windstille das Modell auch im Außenbereich starten lassen kann.
Wer eine „Blaue Wand“ besitzt, kann hier sein Modell filmen und mit einigen Tricks fliegt es halt im Weltraum. Bei der Bemalung der Enterprise hätte man mehr Liebe zum Detail erwarten können, aber hier sind die Fans auch erfinderisch.
- Hersteller Spin Master